Kino in Marbach

13. Januar 2017 - 20.00 Uhr

Auf das Leben!

Deutschland 2014

10. Februar 2017 - 20.00 Uhr

Zusammen ist man weniger allein

Frankreich 2007

10. März 2017 - 20.00 Uhr

Männer im Wasser

Schweden 2008

7. April 2017

Welcome to Norway

Norwegen 2016

12. Mai 2017

Der die Zeichen liest

Russland 2016

9. Juni 2017

Nur Fliegen ist schöner

Frankreich 2016

7. Juli 2017

Toni Erdmann

Deutschland, Österreich 2016

11 August 2017

The Lady in the Van

Großbritannien 2015

8. September 2017

Lunchbox

Indien, Frankreich, Deutschland 2013

13. Oktober 2017

Gemeinsam wohnt man besser

Frankreich 2016

10. November 2017

Learning to Drive

USA 2014

8. Dezember 2017

Die Feuerzangenbowle

Deutschland 1944

 

 





 

 

 

 

 

13. Januar 2017 - 20.00 Uhr

Auf das Leben!

Deutschland 2014

Die ehemalige Cabaret-Sängerin Ruth (Hannelore Elsner) steht trotz ihres Alters noch mitten im Leben. Bis zu dem Tag, als sie ihre Wohnung wegen einer Zwangsversteigerung verlassen muss. Am Tag ihres Umzugs lernt sie den jungen Möbelpacker Jonas (Max Riemelt) kennen. Jonas ist unheilbar krank und lebt seit der Trennung von seiner Freundin Emily in einem Kleinbus. Mit seinem exzessiven Lebensstil versucht er, seine schwere Krankheit zu verdrängen. Aus der zufälligen Begegnung der beiden entwickelt sich nach und nach eine enge Freundschaft. Beide teilen sie das gleiche Schicksal, die Sehnsucht nach einem Menschen, der ihnen Halt und Zuversicht im Leben gibt. Der Wunsch, sich gegenseitig zu helfen, lässt die Schicksalsgemeinschaft auch vor ungewöhnlichen Maßnahmen nicht zurückschrecken.

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10. Februar 2017 - 20.00 Uhr

Zusammen ist man weniger allein

Frankreich 2007

ZUSAMMEN IST MAN WENIGER ALLEIN erzählt hinreißend vergnüglich und ebenso temperament- wie liebevoll von vier höchst unterschiedlichen Charakteren, die das Leben in einer Pariser Wohnung zusammenführt. In einem turbulenten, mal aufreibenden, mal fröhlichen Prozess lernen die vier, aufeinander zuzugehen und füreinander da zu sein – und entdecken so, dass es zusammen viel leichter ist, Träume wahr werden zu lassen.

Regisseur Claude Berri legt mit ZUSAMMEN IST MAN WENIGER ALLEIN eine seiner feinsinnigsten Arbeiten vor – eine romantische Komödie, die von der Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit erzählt und ihre Figuren mit zärtlichem Humor dabei begleitet, wie sie ihre Chance zum Glücklichsein ergreifen.

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10. März 2017 - 20.00 Uhr

Männer im Wasser

Schweden 2008

Fredrik, arbeitsloser Redakteur und ambitionierter Freizeit-Sportler, steckt tief in der Midlife-Crisis. Seine Ehe liegt in Scherben, seine Frau will die aufmüpfige Teenager-Tochter bei ihm abladen, um ihrer Karriere nachzugehen und nach einer katastrophalen Niederlage ist es auch noch um die Zukunft seines heiß geliebten Hockeyteams schlecht bestellt. Eine neue Herausforderung muss her!

Aus einer Schnapsidee heraus eröffnet sich für Fredrik ein neues Betätigungsfeld: Synchronschwimmen. Zuerst glauben die Jungs aus seinem alten Hockey-Team an einen schlechten Scherz, aber Fredrik leistet harte Überzeugungsarbeit. Und nicht nur das: Kaum sind alle mit im Boot, träumt Fredrik, typisch Mann, auch gleich von der Teilnahme an den Synchronschwimm-Weltmeisterschaften in Berlin – als Schwedens offizielles männliches Team.

Das Projekt unter dem Motto „Go for Gold“ hat nur einen kleinen Schönheitsfehler – die Truppe hat keinen blassen Schimmer vom Synchronschwimmen...

Mit einer Mischung aus ungezwungenem Humor und erfrischenden Charakteren inszenierte Regisseur Måns Herngren MÄNNER IM WASSER mit leichter Hand und verliert dennoch nie an Tiefe. Fredrik, ein Vater auf Selbstfindungskurs, erfährt erst im Halt durch Familie und Freundschaft, dass das Leben kein Einzelzeitfahren ist, sondern nur als Teamsport funktioniert.

 

MÄNNER IM WASSER - eine synchrone Komödie über Männerfreundschaften in der Midlife-Crisis, Diskriminierung im Wasser und verzwickte Familienbeziehungen. (Pressetext)

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7. April 2017 - 20.00 Uhr

Welcome to Norway

Norwegen 2016

Petter Primus betreibt zusammen mit Frau und Tochter in dritter Generationen ein Hotel in den norwegischen Bergen. Er hält sich zwar für einen Mann großer Ideen, beherrscht den Umgang mit Geld jedoch leider nicht. Ausländern gegenüber ist Petter so skeptisch, dass man es fast schon rassistisch nennen könnte. Als das Hotel und damit auch Petters Familie wegen ausbleibender Touristen in Gefahr gerät, hat der findige Unternehmer allerdings einen rettenden Einfall: Er will in seiner Herberge eine Flüchtlingsunterkunft einrichten, die 50 Asylanten aufnimmt. Damit soll der erhoffte Geldsegen vom Staat in seine Kasse fließen und gleichzeitig können die billig angereisten Arbeitskräfte ihre reichlich heruntergekommenen Zimmer selbst wieder auf Vordermann bringen. Mit einer depressiven Ehefrau, dem norwegischen Abgeordneten für Immigration, einer Teenager-Tochter, einem ewig optimistischen Afrikaner namens Abedi und fünfzig frierenden und größtenteils arabisch sprechenden Flüchtlingen hat Petter allerdings bald mehr zu managen, als er im Vorfeld absehen konnte.

Mit seinem dritten Spielfilm nähert sich Regisseur Rune Denstadt Langlo der aktuellen politischen Situation in Europa mit einer nötigen Prise Humor im Gepäck. Nachdem er von wahren Fällen erfuhr, bei denen fremdenfeindliche Hotelbesitzer für Millionenbeträge Flüchtlinge untergebracht hatten, entwickelte er die Idee zum Film.

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12. Mai 2017 - 20.00 Uhr

Der die Zeichen liest

Russland 2016

Benjamin geht auf eine aufgeklärte, staatliche Schule. Als er sich eines Tages weigert, am Schwimmunterricht teilzunehmen, liegt es allerdings nicht an einer unkontrollierbaren Erektion, wie seine Mutter vermutet. Nein, Benjamin sieht im Anblick seiner leicht bekleideten Mitschülerinnen seinen Glauben zutiefst verletzt. Frisch zum Christentum konvertiert, rebelliert er hartnäckig und wortgewandt wie ein moderner Missionar und Kreuzzügler gegen Homosexuelle, die Scheidung und die Evolutionstheorie, wobei er sich stets aus der Bibel bedient. Abgesehen von der Biologielehrerin Elena wehrt sich niemand im Kollegium gegen Benjamin und so hat er schon bald Erfolge: Mädchen müssen in Badeanzügen schwimmen, Kondome werden im Unterricht verschwiegen. Doch Benjamin reicht das nicht. Jesus‘ angebliche Feinde dürfen nicht ungeschoren davonkommen, meint er…

Ein Schüler, der sich dem christlichen Fundamentalismus hingibt? Ein russischer Film zeigt als schwarze Satire, wie anfällig dafür selbst eine liberale Gesellschaft ist.

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9. Juni 2017 - 20.00 Uhr

Nur Fliegen ist schöner

Frankreich 2016

Michel steckt in seiner täglichen Routine fest. Nach der Arbeit, wenn er auf sein Motorrad steigt, träumt er von einem anderen Leben. Eines Tages stößt Michel durch Zufall auf das Foto eines Kajaks - und ist begeistert von der formvollendeten Schönheit und Eleganz des Objekts. Es ist Liebe auf den ersten Blick! Ein Klick, und ein Grand Raid 416 liegt in seinem virtuellen Einkaufskorb. Zunächst gelingt es Michel, den Kauf vor seiner Frau Rachelle zu verheimlichen. Ganze Nachmittage verbringt er auf der Dachterrasse in seinem neuen Gefährt und träumt sich davon. Schließlich entdeckt ihn Rachelle, setzt den Trockenübungen ein Ende und ihren Mann an einem Fluss aus, damit er endlich in die Gänge und aufs Wasser kommt. Dass Michels Auszeit ihr gemeinsames Leben komplett auf den Kopf stellen könnte, ahnt Rachelle. Und wirklich: Schon bei seiner ersten Rast trifft Michel im Ausflugslokal der schönen Laetitia auf eine ländliche, exzentrische Bohème. Er taucht in eine exotische Welt außerhalb von Raum und Zeit, die geprägt ist von Unbeschwertheit, Kirschen, Sinnlichkeit und eisgekühltem Absinth…

Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Bruno Podalydès erzählt eine charmante Geschichte vom Ausbruch aus den Zwängen, ganz unaufgeregt und doch sehr witzig, ganz schräg und doch wahrhaftig und liebenswert. Viel charmanter können Fluchten aus dem Alltag nicht sein.

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